Stripe, PayPal und Paddle sind bewährte Optionen für wiederkehrende Zahlungen, jeweils mit eigenen Stärken bei Regionen, Steuern, Marktplätzen und Auszahlungslogik. Wichtig ist weniger ein perfekter Vergleich als ein pragmatischer Fit: Kannst du Preise, Gutschriften und Stornos sauber abbilden und Ereignisse per Webhook anstoßen?
Airtable, Google Sheets oder eine einfache Notion-Datenbank genügen oft. Lege Felder für Kundennummer, Abostatus, Produkt, Preis, Fälligkeit, letzte Abbuchung und Ansprechpartner an. Diese Übersicht dient als Wahrheitsspeicher, während dein Zahlungsdienst operative Details hält. So bleibt Reporting leicht, ohne sensible Zahlungsdaten direkt zu speichern.
Make, Zapier oder n8n verbinden die Punkte. Ein eingehendes Ereignis vom Zahlungsdienst – etwa erfolgreiche Abbuchung, Ausfall oder Kündigung – triggert genau definierte Schritte: Eintrag aktualisieren, PDF ablegen, E-Mail senden, Ticket erstellen. Die Komposition bleibt durchschaubar, und jeder Schritt ist testbar sowie versionierbar.
Viele Dienste bieten großzügige Freikontingente. Wenn du wiederkehrende Aufgaben bündelst, reduzieren sich Auslöser und Aufrufe spürbar. Sammle etwa Ereignisse in einer Queue und verarbeite sie in Intervallen. So bleiben Kosten planbar, und dein System reagiert dennoch zeitnah und zuverlässig.
Selbst gehostete Automationslösungen wie n8n laufen auf kleinen Servern stabil, wenn du Updates, Backups und Zugriffsschutz im Griff hast. Mit verschlüsselten Verbindungen, getrennten Umgebungen und belastbaren Logs hältst du die Kontrolle, ohne dich in aufwendiger Infrastruktur zu verlieren oder unbezahlbare Lizenzen zu benötigen.